Soziale Dienste Burgenland
Hilfe nah am Menschen


Anlässlich des Internationalen Gedenktages für verstorbene drogengebrauchende Menschen am 21. Juli beteiligt sich der Psychosoziale Dienst Burgenland (PSD) als Fachbereich der Sozialen Dienste Burgenland (SDB) mit einem stillen Gedenken an allen Standorten in den burgenländischen Bezirksvororten. Damit setzt der PSD ein Zeichen des Erinnerns, der Solidarität und der Hoffnung und macht gleichzeitig auf die Bedeutung von Prävention, Behandlung und Entstigmatisierung aufmerksam.
Im aktuellen Kindergartenjahr haben insgesamt sechs Kindergärten (Loipersbach, Forchtenstein, Deutsch Kaltenbrunn, St. Michael, Wimpassing und Großpetersdorf) sowie zwei Klassen der BAfEP Oberwart die zweijährige Schulung erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt nahmen 147 Personen an der Fortbildungsreihe teil.


Unter dem Motto der Zusammenarbeit und des gemeinsamen Lernens fand im Juni der vierte „Tag der Sozialen Dienste“ statt. Rund 250 Mitarbeiter:innen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Sozialen Dienste Burgenland (SDB) nutzten die Veranstaltung, um sich über aktuelle Projekte zu informieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für ihre tägliche Arbeit mitzunehmen.
Viele Familien stehen unerwartet vor der Herausforderung, Pflege und Betreuung organisieren zu müssen – sei es nach einem Unfall, durch Krankheit oder im Alter. Die Pflege- und Sozialberatung der Sozialen Dienste Burgenland unterstützt Betroffene und Angehörige dabei mit kostenloser Beratung, individueller Begleitung und rascher Vermittlung passender Hilfsangebote.


Im Rahmen einer Fachtagung im Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt feierte „Netzwerk Kind Burgenland“ im Mai sein 10-jähriges Bestehen. Zahlreiche Fachkräfte aus den Bereichen Gesundheit, Soziales und Kinder- und Jugendhilfe folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch sowie zur gemeinsamen Reflexion der vergangenen Jahre. „10 Jahre Netzwerk Kind Burgenland stehen für viele persönliche Geschichten von Familien, die in schwierigen Situationen nicht allein gelassen wurden.
Mit dem ersten stationären Hospiz des Burgenlandes entsteht in Oberpullendorf ein Ort, an dem schwerkranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen einfühlsam begleitet werden. Das Hospiz ergänzt die bestehenden Hospiz- und Palliativangebote und erweitert das Versorgungsangebot im Burgenland um einen wichtigen Baustein.
Im Mittelpunkt stehen die individuelle Betreuung, die Linderung belastender Beschwerden sowie die bestmögliche Lebensqualität in der letzten Lebensphase. Das stationäre Hospiz wird über zehn Betten verfügen und von einem multiprofessionellen Team betreut.
