Unter einer Krise im psychosozialen Sinn versteht man den Verlust des seelischen Gleichgewichts, wenn ein Mensch mit Ereignissen oder Lebensumständen akut konfrontiert wird, die er im Augenblick nicht bewältigen kann. Insbesondere bei sehr belastenden Ausnahmezuständen ist eine zeitlich begrenzte Unterstützung hilfreich und notwendig, und dient der unmittelbaren Stabilisierung der Betroffenen. 

Um Menschen in akuten psychosozialen Krisen zu helfen, gibt es die Möglichkeit einer Krisenintervention. Diese soll mit bestimmten Methoden den psychischen und sozialen Problemen, die im Falle einer Krise auftreten, ein Fallschirm sein. Und den Betroffenen helfen, die bestehende Situation besser in den Griff zu bekommen. Auch soll allen einhergehenden Gefahren oder drohenden Folgeschäden, wie zum Beispiel bei Suizidgefahr, vorgebeugt werden. Zudem kann in jeder Krise auch eine Chance stecken, die bewusst gemacht werden kann. Krisenintervention ist auch Hilfe zur Selbsthilfe.

Wenn Sie sich in einer akuten Krisensituation befinden, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Schnelle Hilfe kann im Falle einer akuten Krise wesentlich sein, insbesondere bei der Bewältigung von Überlastungszuständen oder akuter Traumatisierung, genauso wie bei Krisen mit Suizidgefahr oder drohender Gewalt. Wir bieten telefonische und persönliche Beratungen an. 

 

Psychosozialer Dienst: 05 09 44 (zu Bürozeiten)

Weitere Kontakte:

Telefonseelsorge (0-24 Uhr): 142

Männernotruf (0-24 Uhr): 0800 246 247

Frauenhelpline (0-24 Uhr): 0800 222 555

Raht auf Draht (0-24 Uhr, für Kinder und Jugendliche): 147

Kindernotruf (0-24 Uhr): 0800 567 567

Kriseninterventionszentrum (Mo-Fr 10-17 Uhr): 01/4069595